Eigene Software für den BootDoc-Fußscanner von Muskelkater Sport Köln. Sie vermisst beide Füße auf der Glasplatte in einem Durchgang und ermittelt daraus die Skischuhgröße nach Mondopoint, die passende Schalengröße, die Größen in EU, UK und US, die Leistenbreite, die Fersenform und das Fußgewölbe.
Jede Messung erfasst beide Füße. Die Größen richten sich nach dem längeren Fuß, die Leistenbreite nach dem breiteren.
| Skischuhgröße | Mondopoint in halben Größen, abgeleitet aus der Fußlänge in Millimetern. |
| Schalengröße | Die Schale, die zwei halbe Mondo-Größen abdeckt, zum Beispiel 26,0/26,5. |
| Straßenschuhgröße | EU, UK und US für Damen und Herren, mit einstellbarer Zugabe. |
| Leistenbreite | Ballenbreite, umgerechnet auf Mondo 26,5 und eingeordnet von schmal bis extra weit. |
| Ferse | Fersenbreite im Verhältnis zur Ballenbreite: schmal, normal oder breit. |
| Fußgewölbe | Je Fuß als Hohlfuß-Tendenz, normal oder Senk-/Plattfuß-Tendenz. |
| Links und rechts | Länge, Breite und Mondo je Fuß sowie die Unterschiede zwischen beiden. |
| Einlage | Ein Hinweis auf einer Skala von 0 bis 100 in drei Stufen. |
| Messblatt | Eine A4-Seite mit Logo, beiden Fußumrissen und allen Werten zum Drucken oder Speichern. |
Das Gewölbe wird nach dem Chippaux-Smirak-Index bestimmt, also aus der schmalsten Auflage im Mittelfuß im Verhältnis zur breitesten Auflage im Vorfuß. Werte unter 0,25 gelten als Hohlfuß-Tendenz, Werte bis 0,45 als normal und höhere Werte als Senk-/Plattfuß-Tendenz.
Der Einlagen-Hinweis entsteht aus der Abweichung vom Normalbereich und aus einem Längenunterschied der Füße ab 5 mm. Bis 34 lautet er „Serien-Einlage ausreichend“, bis 69 „angepasste Einlage sinnvoll“ und darüber „individuelle Einlage empfehlenswert“.
Mit Socken ist die Auflagefläche nur unscharf zu erkennen. Die schnelle Messung liefert dann Länge, Breite, Größen, Leisten und Ferse. Gewölbe und Einlagen-Hinweis bestimmt die Software mit Socken nur bei der ausführlichen Messung und kennzeichnet sie als geschätzt. Barfuß werden beide Werte immer ermittelt. Für die Socke wird ein einstellbarer Betrag von Länge und Breite abgezogen.
Leisten, Ferse, Gewölbe und Einlagen-Hinweis sind Richtwerte für die Beratung und keine medizinische Diagnose.
Die Oberfläche kommt mit einem Knopf aus und leitet über Hinweise im Live-Bild durch die Messung.
Das Live-Bild zeigt beide Plattenhälften. Ein grüner Umriss bestätigt die richtige Stellung. Ein oranger Umriss erscheint zusammen mit einem Hinweis, etwa wenn die Ferse am Rand steht.
Die Messung beginnt, sobald beide Füße 1,5 Sekunden richtig und ruhig stehen. Alternativ startet sie über den Knopf oder die Leertaste.
Die schnelle Messung wertet drei Bilder aus und bildet den Median. Die ausführliche Messung nimmt in drei Durchgängen neun Bilder auf und gibt zusätzlich die Messunsicherheit an.
Drei Ansichten stehen zur Wahl: das Kamerabild mit Messlinien, die gerade ausgerichteten Füße und die Analyse. Das Messblatt fasst alles zusammen.
Die Software läuft auf einem Rechner im Verkaufsraum und ist für den Betrieb ohne Betreuung ausgelegt.
| Kiosk-Modus | Vollbild ohne Zugang zu Windows. Windows-Taste, Alt+Tab, Alt+F4 und Browserkürzel sind gesperrt, ein geschlossenes Fenster öffnet sich sofort wieder. |
| Zugriffsschutz | Einstellungen, Kalibrierung und Beenden sind mit PINs geschützt, getrennt für Mitarbeiter und Inhaber. |
| Start | Die Software startet mit Windows und erfasst in den ersten 30 bis 45 Sekunden die leere Platte und das Licht. |
| Selbsttest | Kamera, Kalibrierung, Glasfläche, Lage von Kamera und Platte, Licht und Speicherplatz werden beim Start geprüft. |
| Aktualisierung | Neue Fassungen kommen über einen freigegebenen OneDrive-Ordner und werden beim Start selbst eingespielt. |
| Messdaten | Messungen werden ohne Namen gespeichert. Ein in der Größe begrenztes Archiv der Rohbilder dient dazu, die Erkennung später zu verbessern. |
| Installation | Ein Installationsprogramm richtet Programm, Desktop-Verknüpfung, Autostart und den USB-Treiber des Scanners ein. |
Ein Skript auf dem Entwicklungsrechner baut das Programm, packt es und legt das Paket mit einer Beschreibung und einer SHA-256-Prüfsumme in den OneDrive-Ordner. Der Laden-PC prüft beim Start, ob dort eine neuere Fassung liegt, vergleicht die Prüfsumme, sichert die bisherige Fassung und spielt die neue ein. Kalibrierung, Einstellungen und Bildarchiv bleiben dabei erhalten.
Meldet sich die neue Fassung nicht innerhalb von 90 Sekunden, stellt das Update die vorherige wieder her und sperrt die fehlerhafte Fassung. Version und Update-Stand sind in den Einstellungen abzulesen.
Die Fußanalyse ist in Python geschrieben und wird als Windows-Programm ausgeliefert. Ein lokaler Webserver liefert die Oberfläche, die im Browser im Vollbild läuft.
| Kamera | Eigene Ansteuerung der Kamera über USB. |
| Bildverarbeitung | OpenCV und NumPy für Entzerrung, Fußerkennung und Vermessung. |
| Oberfläche | HTML im Browser, passend ohne Scrollen für Bildschirme von 1280 × 720 bis 1920 × 1080. |
| Auslieferung | Eine ausführbare Datei, gebaut mit PyInstaller, samt Installations- und Updateskripten. |
| Entwicklung | Begonnen am 26.09.2026, erstes Installationspaket am 27.09.2026. |
| Einsatz | Am Fußscanner von Muskelkater Sport Köln. |
| Verfügbarkeit | Eine Einzelanfertigung für dieses Gerät und kein fertiges Produkt. |
| Verwandte Projekte | Kontor und der Onlineshop für dasselbe Geschäft. |
BootDoc ist eine Marke ihres Inhabers und wird hier nur zur Bezeichnung des Geräts genannt. Die Fußanalyse ist eine eigene Entwicklung und steht in keiner Verbindung zum Hersteller des Scanners.
Die Bildschirmfotos entstanden mit der Testumgebung der Software aus einem gespeicherten Testbild. Sie enthalten keine Kundendaten.
Für Fragen zur Messmethode oder zur Übertragbarkeit auf ein anderes Gerät steht das folgende Formular bereit.