Shopware 6 · KI-Recherche · TypeScript

Vom Lieferschein
zum fertigen Artikel.

Ein Karton kommt an, der Wareneingang wird gebucht – und dann sitzt jemand einen Abend lang im Shop-Backend und tippt Titel, Beschreibung, Kategorien und Größen ab. Dieses Werkzeug nimmt die Lieferliste, prüft gegen den vorhandenen Bestand, recherchiert die fehlenden Angaben und legt daraus einen Vorschlag vor. Angelegt wird erst, wenn ein Mensch zustimmt.

In Entwicklung · Kern, Oberfläche und Prüfstände laufen
WARENEINGANG SL-4471-020 Gr. M 4 St. SL-4471-020 Gr. L 3 St. SL-4471-020 Gr. XL 2 St. 1 gegen Bestand geprüft 2 einsortiert 3 recherchiert FREIGABE DURCH EINEN MENSCHEN Preis setzen · Vorschlag prüfen · zustimmen SHOPWARE · ADMIN-API Mutterartikel · 3 Größen · Kategorien · Merkmale inaktiv, Bestand 0 – bis Preis und Menge stehen

Drei Schritte, die absichtlich getrennt sind

Die drei Teile des Ablaufs haben ganz unterschiedliche Folgen: Einer kostet Geld, einer verändert den Shop, einer nichts von beidem. Wer sie in einen Knopf packt, kann sie nicht mehr einzeln zurücknehmen – also sind es drei.

Schritt 1

Wareneingang einlesen

Die Lieferliste wird gelesen und Zeile für Zeile gegen den eigenen Bestand gehalten: Ist der Artikel neu, fehlen nur einzelne Größen, oder steht er längst im Shop?

kostet nichts ändert nichts
Schritt 2

Recherchieren

Nur für das, was wirklich neu ist – und nur nach ausdrücklicher Auswahl. Titel, Beschreibung, Technikangaben, Bildquellen. Der geschätzte Betrag steht neben dem Knopf, bevor jemand drückt.

kostet Geld ändert nichts
Schritt 3

Anlegen

Sammelweise, mit Sicherheitsabfrage, gedrosselt. Jeder Artikel entsteht inaktiv und mit Bestand null – sichtbar wird er erst, wenn Preis und Menge stehen.

kostet nichts ändert den Shop

Was hier nicht steht. Das Werkzeug arbeitet auf dem echten Warenbestand eines echten Ladens. Auf dieser Seite stehen deshalb keine echten Artikelnummern, Preise, Lieferantendaten oder Bilder – die Vorführung weiter unten läuft mit frei erfundenen Daten. Auch die Regelwerke sind beschrieben, aber nicht ausgeschrieben.

Der Weg einer Zeile

Eine einzelne Position aus einem Lieferschein, sieben Stationen weit. Links steht, was an dieser Stelle passiert; rechts, wie die Daten danach aussehen. Neu Hinzugekommenes ist kupferfarben, Verworfenes durchgestrichen.

Station 1 von 7

Marke, Nummern, Größen, Mengen und Preise in dieser Vorführung sind ausgedacht. „Steinlauf" gibt es nicht, die Nummer beginnt mit einem Musterpräfix, und die Beträge sind Hausnummern. Der Ablauf dagegen ist der echte.

Wohin die Daten fließen

Vier Quellen, ein Weg hinein, ein Weg hinaus – und drei Stellen, an denen etwas aufgehalten wird. Die Sperren sind der eigentliche Entwurf: Kein Schreibvorgang läuft ohne vorherige Zustimmung.

QUELLEN Wareneingangs-Datei aus der Warenwirtschaft Shop-Spiegel lokale Kopie, nur lesend KI-Recherche Websuche, kostet Geld Bildmaterial B2B-Portal oder eigenes Foto VERARBEITUNG Leser Kodierung, kaputte Spalten Dublettenprüfung mehrstufig, absteigend sicher Einsortierung ohne KI, aus dem Bestand Hausstil Nummer, Titel, Beschreibung Sperre: Kostengrenze ENTWURF Artikelvorschlag Titel · Beschreibung Artikelnummer · Größen Kategorien · Merkmale Bilder aus dem Portal Quellen · Vorbehalte Ampel je Feld liegt in der Prüfliste nichts davon ist endgültig Sperre: Freigabe + Preis ZIEL Admin-API ein Aufruf je Artikel Shop indiziert selbst Shopware inaktiv, Bestand 0 Sperre: Test/Live wartet auf einen Menschen zurücknehmbar Kein Weg führt an den Sperren vorbei. Es gibt keinen Schalter, der alle drei zugleich öffnet. Geschrieben wird ausschließlich über die Admin-API – nie direkt in die Datenbank des Shops. Lesend Verarbeitung Schreibend Rücknahme Sperre

Das Diagramm ist breit – am Telefon lässt es sich seitlich wischen.

Der Ablauf im Einzelnen

Elf Stationen von der Lieferzeile bis zur Rückprüfung im Shop. Die Spalte rechts gibt an, ob die Station Kosten verursacht und ob sie den Shop verändert.

StationWas passiertFolgen
00 · Katalogkopie Der vorhandene Warenbestand wird über eine verschlüsselte, ausschließlich lesende Verbindung als lokale Kopie geholt. Alle weiteren Prüfungen laufen gegen diese Kopie. kostenlos nur lesend
01 · Lieferliste einlesen Der Leser überspringt Meldungen des Exportskripts vor der Kopfzeile, verarbeitet die alte Zeichenkodierung und erkennt die durch Exponentialschreibweise beschädigte Kennungsspalte. Beschädigte Kennungen werden markiert, nicht rekonstruiert. Anschließend werden Größenzeilen zu Artikeln gebündelt. kostenlos ändert nichts
02 · Abgleich mit dem Bestand Mehrstufige Dublettenprüfung, absteigend nach Sicherheit. Der Abgleich läuft über die unbeschädigte Herstellernummer und einen Titelvergleich mit normalisierter Schreibweise. Ergebnis je Artikel: neu, teilweise vorhanden oder vorhanden. kostenlos ändert nichts
03 · Einsortieren Kategorien, Größenachse und Merkmale werden aus den ähnlichsten vorhandenen Artikeln übernommen, mitsamt der Angabe, auf wie vielen Nachbarn die Entscheidung beruht. Ohne Sprachmodell, damit nachvollziehbar und ohne Kosten. kostenlos ändert nichts
04 · Recherche Sprachmodell mit Websuche, nur für ausdrücklich ausgewählte neue Artikel. Gesucht werden Hersteller, Produkttyp, Modellname, Ausstattung, Technikangaben, Maße und Bildquellen. Vor dem Start steht eine Kostenschätzung; Grenzen je Artikel und je Tag brechen den Lauf ab. Unbelegte Angaben werden als Vorbehalt ausgewiesen. kostet Geld ändert nichts
05 · Vorschlag im Hausstil Titel, gegliederte Beschreibung, Artikelnummer nach den abgelesenen Regeln, Metaangaben und gesetzliche Pflichtangabe. Der Hausstil ist am vorhandenen Bestand gemessen. kostenlos ändert nichts
06 · Prüfen Ampel je Feld und Bedenken in drei Stufen. Der Umfang steht im nächsten Abschnitt. kostenlos ändert nichts
07 · Freigabe Ein Mensch sieht den Vorschlag durch, setzt den Preis und stimmt zu. Der Preis wird nie automatisch gesetzt; ohne Preis wird nicht angelegt. Sperre
08 · Anlegen Ein Aufruf der Verwaltungsschnittstelle legt Sammelartikel, Größen, Kategorien, Merkmale und Größenauswahl in einem Zug an; Bilder folgen getrennt. Jeder Artikel entsteht inaktiv und mit Bestand null. Geschrieben wird ausschließlich über die Schnittstelle, damit der Shop seine Suchindizes selbst aufbaut. kostenlos ändert den Shop
09 · Rückprüfung Jeder angelegte Artikel wird frisch aus dem Shop gelesen und gegen den Vorschlag verglichen – rund ein Dutzend Punkte vom Titel bis zum Titelbild. kostenlos nur lesend
10 · Wiederaufnahme und Rücknahme Eine Ansicht zeigt je Artikel, welche Stationen durch sind und welche offen. Aufträge, die beim Beenden liefen, werden beim Start zurückgestellt und erneut versucht. Dateien, Entwürfe und Aufträge lassen sich einzeln verwerfen; bereits angelegte Artikel bleiben mit Hinweis stehen. kostenlos zurücknehmbar

Die Tabelle ist breit – am Telefon lässt sie sich seitlich wischen.

Woran ein Artikel scheitern kann

Die Prüfungen sind nach dem Ort gruppiert, an dem sie greifen. Je früher ein Fehler auffällt, desto geringer der Aufwand.

Beim Einlesen

  • Zerstörte Produktkennung. Erkannt an der Exponentialschreibweise. Wird markiert, nicht geraten.
  • Zeichenkodierung. Sonst wird aus „Größe" ein „Gr?sse" – und der Größenabgleich läuft ins Leere.
  • Zeilen vor der Kopfzeile. Meldungen des Exportskripts werden übersprungen statt als Datensatz gelesen.
  • Bündelung. Mehrere Größenzeilen gehören zu einem Artikel. Ohne diesen Schritt entstehen so viele Artikel wie Zeilen.

Gegen den Bestand

  • Dublette, mehrstufig. Von „Beweis" bis „Hinweis". Ein Treffer auf der obersten Stufe ist ein Stopp – ein zweites Mal anlegen erzeugt eine Karteileiche.
  • Echtheit der Kennung. Eine stimmige Prüfziffer beweist gar nichts: Wer sich Nummern selbst vergibt, rechnet sie meist richtig aus. Geprüft wird der Vergabebereich – hausintern reservierte Bereiche dürfen nicht als offizielle Kennung in den Shop.
  • Anhängeziel. Gibt es einen Sammelartikel, an den die fehlenden Größen gehören? Dann wird angehängt statt neu angelegt.
  • Alter der Kopie. Ein veralteter Katalogabzug lässt Dubletten durchgehen. Das Werkzeug sagt, wie alt seine Kopie ist.

An der Recherche

  • Schlüssigkeit. Produkttyp Schuh, also muss das Bild einen Schuh zeigen. Verglichen werden zwei Angaben derselben Antwort auf Widerspruch – kostet nichts und fällt sofort auf.
  • Gewicht gegen Größe. Widersprüchliche Gewichtsangaben sind oft gar kein Widerspruch, sondern die Größenstaffel: Ein Helm in S wiegt weniger als derselbe Helm in L. Die gefundene Spanne wird gegen das gehalten, was bei dieser Warengruppe zwischen kleinster und größter Größe üblich ist. Passt sie, wird sie als Staffel beschrieben; passt sie nicht, bleibt es ein Widerspruch.
  • Belegpflicht. Was nicht belegt ist, steht als Vorbehalt da – nicht als Angabe.
  • Kostendeckel. Je Artikel und je Tag, und sie greifen hart.

Am Bild

  • Herkunft und Nutzungsrecht. Je Marke ist hinterlegt, woher das Material kommt und welcher Urhebervermerk mitzuführen ist. Er wandert automatisch in Titel und Alternativtext.
  • Format. Quadratisch, weißer Grund, gleiche Randluft. Die Kantenlänge wird so gewählt, dass nichts hochgerechnet wird – ein kleines Motiv auf große Kante zu ziehen macht es matschig, nicht besser.
  • Freistellen mit Urteil. Das Ergebnis kommt mit Kennzahlen und einem Prüfbild, das den Schnitt einfärbt. Wo der Algorithmus nicht trennen kann, sagt er das – statt zu raten.
  • Tiefenprüfung. Fünf Verfahren suchen nach Markierungen im Bild, dazu Messwerte für typische Bildfehler. Siehe unten.
  • Nachkontrolle. Das fertige Bild wird noch einmal geprüft. Was überlebt hat, wird erneut gemeldet.

Vor dem Anlegen: die Ampel

  • Je Feld grün, gelb oder rot – Titel, Beschreibung, Bilder, Kategorien, Größen, Preis, Pflichtangabe, Hersteller – mit Begründung im Klartext, nicht nur als Farbe.
  • Stopp heißt: würde scheitern oder wäre sicher falsch. Kein Preis. Keine Artikelnummer. Kennung schon vergeben. Größen ohne Größenachse. Kein Bild und kein Sammelartikel, von dem eines geerbt werden könnte.
  • Warnung heißt: geht durch, jemand sollte hinsehen. Etwa ein Verkaufspreis, der netto nicht über dem Einkauf liegt.
  • Hinweis heißt: zur Kenntnis. Etwa neu anzulegende Größenwerte – bitte gegenprüfen, ob es sie unter anderer Schreibweise schon gibt.

Und danach

  • Rückprüfung. Rund ein Dutzend Punkte, frisch aus dem Shop gelesen und gegen den Vorschlag gehalten.
  • Selbsttests. Jeder einzelne steht für einen Fehler, der in dieser Entwicklung tatsächlich aufgetreten ist und Zeit gekostet hat – nicht für einen, der theoretisch möglich wäre. Jeder Test antwortet in drei Teilen: was geprüft wurde, was gefunden wurde, und was zu tun ist. Jeder Test nennt damit auch den nächsten Schritt.
  • Vollsimulation. Der komplette Weg einer echten Lieferliste bis kurz vor das Anlegen. Die Schreibfunktion wird dabei gar nicht erst geladen – es kann also auch bei einem Programmierfehler nichts in den Shop laufen.

Drei Wege für ein Bild

Für Bilder gibt es drei getrennte Wege. Sie unterscheiden sich darin, wie stark sie in das Bild eingreifen und welche Prüfung vorausgeht.

WegWas er tutWann
Standard Zuschneiden auf das Motiv, quadrieren, weißer Grund, einheitliche Kantenstufe. Rein rechnerisch, ohne KI, in Sekundenbruchteilen. Der Alltagsfall. Läuft an jedem Bild.
Tiefenprüfung Sucht mit fünf verschiedenen Verfahren nach Markierungen im Bild und vermisst typische Bildfehler. Verändert dabei nichts. Läuft mit, sobald ein Bild in die Prüfmaske kommt.
Bildbearbeitung Von Hand nachschneiden, wenn der Automat an seine Grenze kommt. Der weggeschnittene Teil wird übermalt statt die Leinwand zu verkleinern – sonst findet der nächste Schritt den Produktmittelpunkt nicht wieder. Auf Zuruf, an jedem Bild eines Vorschlags.

Was die Tiefenprüfung sucht

Alles davon läuft algorithmisch – keine KI, kein Aufruf nach draußen, keine Kosten. Jede der fünf Suchen sagt außerdem, was sie nicht kann; eine Prüfung, die ihre Grenzen verschweigt, erzeugt falsche Sicherheit.

Und was danach passiert – das ist der wichtige Teil. Jeder Fund bekommt einen farbigen Rahmen, eine Nummer und bei unsichtbaren Funden ein Belegbild, auf dem man ihn tatsächlich sehen kann. Denn ein unsichtbares Zeichen kann niemand bestätigen, dem man nur ein Rechteck zeigt.

Dann fragt das Werkzeug, und ohne Antwort passiert nichts. Ein Fund, der als fremd eingestuft wird, sperrt das Bild für den Shop – das ist der eigentliche Zweck der ganzen Prüfung: zu erkennen, welche Bilder man nicht verwenden sollte. Entfernt wird ausschließlich, was ein Mensch ausdrücklich als eigenes Zeichen bestätigt hat, und dieser Fall existiert für genau eine Sache: alte, nicht mehr zeitgemäße Logos in den eigenen Fotos des Ladens.

Dass es diese Rückfrage überhaupt gibt, ist Absicht. Ein fremdes Foto wird durch Bearbeiten nicht zum eigenen, und ein entfernter Urhebervermerk macht die Lage schlechter statt besser. Ein automatischer Eingriff findet deshalb nicht statt.

Gemessen wird das an einem Prüfstand, dessen Testbilder das Werkzeug selbst erzeugt – dadurch ist bekannt, was drinsteckt und wo. Die Hälfte der Fälle prüft, ob es schweigen kann: Ein Melder, der bei jedem Bild anschlägt, ist genauso nutzlos wie einer, der nie anschlägt, und sein Fehler fällt viel später auf. Genau das hat beim Bauen fünf echte Fehler aufgedeckt, die von Hand nicht zu sehen waren – darunter eine Suche, die auf einem makellosen Studiofoto drei Dutzend Funde meldete, weil sie die Lüftungsschlitze eines Helms für ein Muster hielt.

Die Regeln – wie sie arbeiten, nicht wie sie lauten

Die Regelwerke stammen aus dem vorhandenen Bestand: wie Nummern gebaut sind, wo Größen hingehören, was in eine Beschreibung gehört. Ihr Inhalt ist Betriebswissen und steht hier nicht. Beschrieben ist, was sie entscheiden und woher sie stammen.

RegelwerkWas es entscheidetWoher es kommt
Nummernaufbau Wie die Artikelnummer eines neuen Modells auszusehen hat – und wann sie ausnahmsweise anders läuft Aus mehreren tausend gepflegten Artikeln abgelesen, nicht ausgedacht
Dublettenprüfung Ob es den Artikel schon gibt. Mehrere Stufen, absteigend nach Sicherheit – von „Beweis" bis „Hinweis" Nummernvergleich, normalisierte Schreibweisen, Titelähnlichkeit
Einsortierung Kategorien, Größenachse und Merkmale – ohne KI Aus den ähnlichsten vorhandenen Artikeln: wo die liegen, liegt der neue auch
Nummernechtheit Ob eine Nummer eine echte, vergebene Kennung ist oder eine hausintern erfundene Vergabebereiche und Prüfziffer – Prüfziffer allein reicht nicht
Hausstil Aufbau von Titel und Beschreibung, was hineingehört und was nie Am Bestand gemessen, dann an dem ausgerichtet, was Suchmaschinen honorieren
Bildbezug je Marke Aus welchem Händlerzugang das Bildmaterial einer Marke kommt und welcher Urhebervermerk mitgeführt wird Die Nutzungsbedingungen des jeweiligen B2B-Portals, im Werkzeug je Marke gepflegt
Kostengrenzen Wie viel eine Recherche je Artikel und je Tag kosten darf Fest eingestellt; ist die Tagesgrenze erreicht, bricht die Recherche ab

Die Tabelle hat drei Spalten – am Telefon lässt sie sich seitlich wischen.

Warum Einsortieren ohne KI besser ist. Die Frage „wohin gehört eine Softshelljacke?" ist im Bestand längst beantwortet – hundertfach, von Menschen, die den Laden kennen. Ein Sprachmodell aus mehreren hundert Kategorien wählen zu lassen kostet Geld, dauert, und die Begründung lautet bestenfalls „weil es passt". Der Abgleich mit den ähnlichsten vorhandenen Artikeln kostet nichts, ist sofort da und begründet sich selbst: weil 214 andere Softshelljacken dort liegen.

Was es sonst noch kann

Vieles davon ist beim Bauen entstanden, weil beim Hinsehen auffiel, dass etwas fehlt. Ein Werkzeug, das täglich mit einem Warenbestand arbeitet, findet dessen Lücken von allein.

Größen nachtragen statt doppelt anlegen

Der häufigste Fall beim Nachbestellen: Die Lieferung ist neu, das Modell nicht. Dann werden nur die fehlenden Größen an den vorhandenen Artikel gehängt – Titel, Bilder, Kategorien und Preis bleiben unangetastet.

Kaputte Exportdateien lesen

Die Lieferlisten kommen mit Warnmeldungen vor der Kopfzeile, in einer alten Zeichenkodierung und mit einer Spalte, die eine Tabellenkalkulation unterwegs zerstört hat. Der Leser erkennt das und weicht auf ein anderes Feld aus, statt Unsinn weiterzureichen.

Eigene Fotos freistellen

Ohne KI. Statt einer festen Helligkeitsschwelle wird ein Modell des Hintergrunds an die Randpixel gelegt – eine leicht schräge Fläche mit Abfall zur Mitte. Damit sind Lichtverlauf und Vignette abgedeckt, an denen eine feste Schwelle scheitert. Die Toleranz kommt aus der Streuung dieser Randpixel, nicht aus einer Zahl im Code: Ein sauberes Lichtzelt bekommt eine engere als ein Holztisch.

Und sagen, wenn es nicht geht

Weiß auf Weiß ohne jeden Kontrast ist nicht trennbar – da steht keine Kante, an der man aufhören könnte. Solche Bilder werden als untauglich gemeldet und landen in der Handbearbeitung. Ein Werkzeug, das hier rät, richtet stillen Schaden an: Der Fehler fällt erst im Shop auf, und dann bei allen gleichzeitig.

Titel des Bestands durchsehen

Wie bei den Beschreibungen, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Ein großer Teil der Fälle – doppelte Wörter direkt hintereinander, fehlende Marke, doppelte Leerzeichen, durchgehende Großschreibung – lässt sich ohne KI beheben und kostet nichts. Nur der Rest braucht Recherche, und nur der wird in die Kostenschätzung gerechnet. Eine Schätzung, die alles gleich behandelt, ist um ein Mehrfaches zu hoch – und dann macht man es gar nicht.

Aus Entscheidungen lernen statt zu zählen

Die Regeln für diese Durchsicht stammen aus mehreren hundert Entscheidungen, die in der Maske von Hand getroffen wurden – und die Ausnahmen waren wichtiger als die Regeln. Ein Wort, das zweimal vorkommt, ist nur dann ein Fehler, wenn es direkt hintereinander steht; liegt es auseinander, gehört es meist zur Farb- oder Modellbezeichnung.

Händlerzugänge verwalten

Eine eigene Seite hält je Marke fest, über welches B2B-Portal der Laden Bildmaterial und Produktdaten bezieht, was dort erlaubt ist und welcher Urhebervermerk mitgeführt werden muss. Das Werkzeug schlägt beim Anlegen genau dort nach.

Bestandstexte durchsehen

Eine zweite Seite geht die vorhandenen Beschreibungen durch und sortiert sie nach Fall: gar keine, zu kurz, unstrukturierte Prosa, schon in Form. Sortiert wird nach Bestand – für Ware, die nicht mehr im Regal liegt, muss kein Geld ausgegeben werden. Die Kostenschätzung rechnet immer die gerade gezeigte Auswahl.

Jede Seite sagt, worauf sie wirkt

Oben in der Leiste steht, ob gerade gegen das Testsystem oder den echten Shop gearbeitet wird – und diese Angabe kommt aus der Verbindung selbst, nicht aus einer Beschriftung, die jemand vergessen könnte umzustellen.

Bestände zusammenrechnen

Die Warenwirtschaft erreicht die einzelnen Größen, den Sammelartikel darüber aber nicht. Ein wiederkehrender Lauf zieht ihn auf die Summe seiner Größen. Solange nichts abweicht, schreibt er nichts.

Pflichtangaben ergänzen

Eine gesetzlich vorgeschriebene Herstellerangabe hängt an der Marke, nicht am einzelnen Artikel – sie muss also nur einmal je Marke stehen. Fehlt sie, trägt das Werkzeug sie beim Anlegen nach. Vorhandene Angaben werden nie überschrieben.

Alles zurücknehmen

Jede eingelesene Datei, jeder Entwurf, jeder Auftrag lässt sich einzeln verwerfen. Was schon im Shop steht, bleibt bewusst stehen und wird beim Zurücknehmen übersprungen – mit Hinweis, statt still.

Sich selbst prüfen

Ein fertig angelegter Artikel wird zurückgelesen und auf gut ein Dutzend Punkte geprüft: Preis, Steuersatz, Hersteller, Kategorien, Sichtbarkeit, Größen mit Kennung, Konfigurator.

Gegen die eigene Pflege antreten

Der ehrlichste Test: Der Vorschlag wird neben einen von Hand gepflegten Artikel gestellt. Trifft die Automatik, was ein Mensch entschieden hätte? Wo nicht, ist entweder die Regel falsch oder der Bestand.

Die Oberfläche

Bedient wird alles im Browser, auf dem Rechner im Laden. Der Ablauf steht als Reihe oben: scannen, Wareneingang, Recherche, hochladen – man sieht immer, wo man ist und was der nächste Schritt kostet.

Oberfläche des Werkzeugs: Kopfzeile mit den vier Schritten Scannen, Wareneingang, Recherche und Hochladen, darunter ein Eingabefeld für die Artikelnummer und eine Kurzanleitung in vier Spalten.
Aufgenommen ohne laufenden Dienst – deshalb steht oben „Dienst antwortet nicht“ und die Listen sind leer. Genau darum geht es hier: Es ist die Gestaltung zu sehen, kein einziger Datensatz aus dem Laden.

Fünf Seiten, klar getrennt

SeiteWofürWirkt auf
Anlegen Der Hauptweg: Wareneingang, Recherche, Prüfliste, Hochladen liest den echten Shop, schreibt ins Testsystem
Beschreibungen Bestandstexte durchsehen und eine Neufassung planen liest den echten Shop, schreibt nur örtlich
Produktnummern Nummern durchsehen, beurteilen und die Regel dahinter notieren liest den echten Shop, schreibt nur örtlich
Zugänge B2B-Portale der Marken: Zugang, Bedingungen, Urhebervermerk nur örtlich
Handbuch Bedienung, Schritt für Schritt

Die Tabelle hat drei Spalten – am Telefon lässt sie sich seitlich wischen.

Angabe des Zielsystems. Das Werkzeug kann auf zwei Systeme schreiben. In der Kopfzeile steht deshalb jederzeit, auf welches gerade gearbeitet wird. Die Angabe stammt aus der Verbindung selbst – nicht aus einer Beschriftung, die jemand vergessen könnte umzustellen.

Wo das Werkzeug gerade steht

Gebaut in wenigen Tagen im August 2026, Baustein für Baustein und jeder erst dann, wenn der davor nachweislich lief. Der Kern arbeitet; was fehlt, ist Politur und eine Entscheidung, die nicht bei mir liegt.

Grundlage

Den Bestand vermessen

Bevor eine Zeile Werkzeug entstand: auslesen, wie Nummern im Haus tatsächlich gebaut sind, wo Größen hängen, wie Beschreibungen aussehen. Ohne das wäre jede Regel geraten.

Erledigt

Lesen, spiegeln, prüfen

Lokale Kopie des Katalogs, mehrstufige Dublettenprüfung, Nummernechtheit, Einlesen der Lieferlisten samt ihrer Eigenheiten. Alles rein lesend – bis hierhin kann nichts kaputtgehen.

Erledigt

Einsortieren und Vorschlag

Kategorien, Größenachse und Merkmale aus dem Bestand statt aus einem Modell. Darauf der Artikelvorschlag im Hausstil, mit Ampel je Feld und ausgewiesenen Vorbehalten.

Erledigt

Schreibweg und Rücknahme

Anlegen über die Admin-API, auf dem Testsystem durchgespielt: Mutterartikel, Größen, Kategorien, Merkmale und Konfigurator in einem Zug. Dazu die Gegenprobe – zurücklesen und nachprüfen – und für jeden Schritt ein Weg zurück.

Erledigt

Bilder aus den Händlerportalen

Für jede Marke ist hinterlegt, über welchen B2B-Zugang der Laden das Bildmaterial bezieht. Von dort wird geladen, auf einheitliche Kantenlänge gebracht und hochgeladen; ein vom Hersteller geforderter Urhebervermerk wandert automatisch in Titel und Alternativtext.

Erledigt

Die Oberfläche

Mehrere Seiten mit klarer Aufgabenteilung, der Ablauf als Reihe oben, und in jeder Kopfzeile die Angabe, auf welches System gerade gearbeitet wird. Dazu eine Kurzanleitung auf der Startseite – damit auch jemand loslegen kann, der das Werkzeug nicht gebaut hat.

Erledigt

Bilder von Grund auf neu

Das Freistellen war ehrlich gesagt schlecht: ein Mittelwert als Hintergrundfarbe, eine feste Toleranz, und beides fiel bei Lichtverlauf, Schlagschatten und strukturiertem Untergrund um. Jetzt liegt ein Modell hinter dem Bild, die Toleranz kommt aus den Messwerten, und ein Prüfstand mit selbst erzeugten Testbildern sagt in Zahlen, ob eine Änderung es besser gemacht hat. Dazu ein einheitliches Zielformat für alle Wege – vorher entschied das jede Stelle für sich.

Erledigt

Bildprüfung und Handbearbeitung

Fünf Verfahren suchen nach Markierungen in einem Bild, mit Belegbild für das, was man sonst nicht sehen könnte, und einer Rückfrage vor jedem Eingriff. Dazu das Nachschneiden von Hand für die Fälle, an denen jeder Automat scheitert.

Erledigt

Plausibilität und Titeldurchsicht

Widersprüchliche Gewichtsangaben werden gegen die übliche Größenstaffel gehalten, statt pauschal gemeldet zu werden. Die Bestandstitel bekommen dieselbe Durchsicht wie die Beschreibungen – mit der Trennung, was ohne KI zu beheben ist und was nicht.

Läuft gerade

Feinschliff und Übergabe

Die Durchsichten stehen und sind ausgewertet; das Umschreiben selbst wartet auf eine Entscheidung. Parallel die Sorte Arbeit, die man erst beim Benutzen sieht – und eine Anleitung, die so geschrieben ist, dass jemand anderes das Werkzeug übernehmen könnte.

Als Nächstes

Vom Testsystem auf den echten Shop

Die Mechanik läuft gegen eine Kopie. Vor der Umstellung ist zu klären, welches System welche Artikeldaten führt, wenn zwei Systeme schreiben.

Zur Einordnung

Für wen das gebaut ist

Ausgangslage
Ein Wareneingang kommt als Lieferliste. Daraus von Hand Artikel anzulegen dauert lange, und je länger es dauert, desto ungleichmäßiger werden die Daten im Shop.
Zielgruppe
Shopware-Betreiber mit regelmäßigen Wareneingängen und einem Katalog, der eigenen Hausregeln folgt: Nummernaufbau, Größenachsen, Kategorien, Schreibweisen.
Stand
In Entwicklung. Kern, Oberfläche und Prüfstände laufen, der Schreibweg ist auf einem Testsystem durchgespielt. Im Echtbetrieb ist das Werkzeug noch nicht.
Verfügbarkeit
Auf Anfrage, als individuelle Umsetzung. Der Zuschnitt hängt am Katalog: Die Regeln kommen aus dem vorhandenen Bestand, nicht aus einer Voreinstellung.
Nächster Schritt
Den Ablauf oben einmal durchspielen. Wenn das zu Ihrem Wareneingang passt, schreiben Sie mir.

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