Alles addiert sich
Das Mikrofon hört alle Quellen zugleich. Eine davon muss erst herausgetrennt werden.
Ein Rauchmelder mit leerer Batterie oder ein Ladegerät piept, aber die Quelle ist schwer zu finden. BeepHunt merkt sich genau dieses Signal und zeigt beim Umhergehen, ob es wärmer oder kälter wird.
Ein Piepen ist zu kurz, um ihm mit dem Gehör zu folgen. Im Raum reflektiert, klingt es überall ähnlich.
Ein Schallpegelmesser misst alles zugleich, ein Spektrum-Analysator überlässt die Arbeit dem Betrachter.
Das Mikrofon hört alle Quellen zugleich. Eine davon muss erst herausgetrennt werden.
Im Zimmer entscheiden bei hohen Tönen zwei Zentimeter über laut oder leise.
Richtungshören braucht zwei echte Kanäle. Viele Geräte liefern nur einen.
Eine Frage, eine Schaltfläche, der Rest läuft im Hintergrund. Für die Suche reicht ein Mikrofon.
Die App hält die letzten 15 Sekunden bereit, denn das Piepen ist beim Tippen meist schon vorbei.
Eine kurze Liste der gehörten Töne, etwa „88 ms, alle 3,00 s, 3,10 kHz, siebenmal gehört“.
Nur noch dieses Geräusch zählt. Die App meldet wärmer oder kälter und merkt sich den besten Punkt.
Je nach Gerät: grobe Richtung per Drehung, Peilung mit zwei Mikrofonen, Ortung mit einem zweiten Telefon.
Was sich aus einem Mikrofonsignal bestimmen lässt und was nicht.
Ein längerer Signalabschnitt macht die Frequenz genauer und den Zeitpunkt ungenauer. Diese Grenze lässt sich nicht umgehen.
BeepHunt rechnet deshalb parallel mit drei Auflösungen: schnell für den Beginn eines Tons, mittel für die Erkennung, fein für die Frequenz.
Ein fester Schwellwert passt nie überall. BeepHunt bewertet jeden Pegel im Verhältnis zu den Nachbarfrequenzen, mit einem Verfahren aus der Radartechnik (CFAR).
Der Schutzabstand verhindert, dass der Ton seinen eigenen Untergrund anhebt.
Beim Herangehen an die Quelle ändert sich der Pegel um rund 20 dB. Das Erkennungsmerkmal darf deshalb nicht von der Lautstärke abhängen.
Am stärksten zählt die Frequenz, denn sie ändert sich weder mit dem Abstand noch mit der Richtung.
Geht ein Piepen im Lärm unter, werden die Abstände zu 2,0 · 2,0 · 4,0 · 2,0. Der Takt gälte dann als unregelmäßig, und der Countdown fiele aus.
Deshalb werden solche Abstände gefaltet: Aus 4,0 werden zwei Schläge von 2,0.
Im Zimmer überlagern sich direkter Schall und Reflexionen zu einem festen Muster aus laut und leise.
Die App meldet deshalb nur wärmer oder kälter und merkt sich den besten Wert. So fällt auf, wenn man an der Quelle vorbeigegangen ist.
Zwei Mikrofone hören dieselbe Schallwelle nacheinander. Aus dem Zeitunterschied folgt der Winkel.
Bei einem Telefon ist das nur bis etwa 1,3 kHz eindeutig, fast jedes Piepen liegt darüber. BeepHunt nutzt deshalb zusätzlich die Einhüllende der Korrelation, um den richtigen Gipfel zu finden.
Vorn und hinten lassen sich mit zwei Mikrofonen nicht unterscheiden; die App nennt beide Möglichkeiten. Weil die Schallgeschwindigkeit von der Temperatur abhängt, gibt es dafür eine eigene Einstellung.
Die Uhren zweier Telefone laufen auseinander, nach zwei Minuten schon um gut einen Meter Schallweg. Das wird zuerst gemessen.
Dafür spielt jedes Telefon einen kurzen Wischton, und beide nehmen beide Töne auf. Schall ist genauer als WLAN.
Zwei Geräte legen die Quelle auf eine Kurve fest, erst ein drittes Mikrofon auf einen Bereich. Die App zeichnet genau das.
Stehen die Geräte fast in einer Linie, wird die Fläche zu einer langen Sichel. Dann sollte ein Telefon versetzt werden.
| Nicht behauptet | Begründung |
|---|---|
| Abstand aus der Lautstärke | Stehende Wellen verfälschen den Pegel. |
| Vorn oder hinten aus zwei Mikrofonen | Eine Zahl legt keine Richtung im Raum fest. |
| Ein Punkt aus zwei Geräten | Zwei Geräte ergeben eine Kurve, keinen Ort. |
| Eine Ortung aus Geräten in einer Reihe | Der Fehler wächst entlang der Linie stark an. |
| Eine Peilung aus einer halben Drehung | Nicht erfasste Bereiche bleiben leer. |
| Welches Gerät da piept | Die App beschreibt nur den Ton, etwa „kurzer hoher elektronischer Ton“. |
| Dass ein Signal harmlos ist | Klingt es nach einem Warngerät, weist die App neutral darauf hin. Eine Entwarnung gibt sie nie. |
Die unterste Stufe braucht nur ein Mikrofon und ist allein vollständig. Jede weitere kommt nur hinzu, wenn das Gerät sie wirklich kann.
Keine Stufe verschlechtert eine tiefere. Bricht etwa die Verbindung zum zweiten Telefon ab, läuft die Suche einfach weiter.
Manche Geräte liefern zwei Kanäle aus einem einzigen Mikrofon. Die App erkennt das und peilt dann nicht.
Kotlin und Compose. Die Signalverarbeitung ist ein eigener Baustein ohne fremde Bibliotheken.
| Baustein | Inhalt |
|---|---|
| Rechenkern | Signalverarbeitung, Erkennung und Geometrie, ohne Android-Bezug und deshalb schnell testbar. |
| Aufnahme | Mikrofon, Ringspeicher, Prüfung der Gerätefähigkeiten. |
| Plattform | Sensoren und die Verbindung zum zweiten Telefon im eigenen Netz, ohne Fremddienst. |
| Ablauf | Die Suche übersteht auch ein Drehen des Geräts. |
Die Aufnahme blockiert nie. Kommt die Auswertung nicht hinterher, überspringt sie lieber ein Ereignis, als verfälschten Ton zu lesen.
Automatische Tests prüfen gegen erzeugte Signale mit Störungen wie Sprache und Musik. Bei reinem Rauschen bleibt die Erkennung stumm.
Die Diagnoseansicht sendet denselben Referenzton wie die Tests.
Erst ab dieser Fassung meldet Android, wo die Mikrofone sitzen. Ohne das gibt es keinen Winkel.
Der Ton wird nur auf dem Gerät ausgewertet.
Seit 2. Oktober 2026 im Play Store.
Erkennung, Wiedererkennung, Takt, Verfolgung, Radar-Sweep und zweites Telefon.
Liste, Finder, Radar, Einführung und Hilfe, auf Deutsch und Englisch.
Test auf fremden Geräten; alle Vorschläge sind umgesetzt.
Version 1.0.1 ist freigegeben.
Für 2,99 € in 172 Ländern.
Klarere Texte in der ganzen App, und die Anzeige dreht sich mit, wenn man das Handy von sich weg hält.
Das Formular steht für Fragen zur Bauweise, zu den technischen Entscheidungen oder zur Übertragbarkeit auf einen anderen Anwendungsfall zur Verfügung.