So sieht es eingebaut aus
Mit KI erzeugte Beispielbilder in einer kleinen und einer großen Größe, keine Fotos von Drucken.
So funktioniert der Generator
Wählen Sie zuerst die Form. Der Einzelhaken ist ein Arm mit einer kleinen Lippe am Ende, damit nichts herunterrutscht. Der Doppelhaken hat darüber einen zweiten, kürzeren Arm, wie ein Garderobenhaken. Die Gabel hat einen Schlitz, in den Sie Werkzeug mit Stiel hängen, etwa einen Hammer oder einen Schraubendreher. Der Lochwandhaken hat statt Schrauben zwei Stifte, die in die Löcher einer Lochwand greifen.
Danach legen Sie die Tiefe fest, also wie weit der Haken von der Wand absteht, und wählen die Schraube. Im Modus „Einfach“ bestimmt der Generator Armhöhe, Lippe, Breite und Plattenstärke passend zur Tiefe und zur Schraube. Im Modus „Profi“ stellen Sie diese Werte selbst ein. Beim Wechsel zwischen den Modi bleiben Ihre Eingaben erhalten.
Doppelhaken und Gabel
Wählen Sie den Schlitz etwas breiter als den Stiel des Werkzeugs und schmaler als seinen Kopf. Der Grund des Schlitzes ist rund, damit sich dort keine Kerbe bildet.
Haken für die Lochwand
Lochwände gibt es mit unterschiedlichen Löchern. Verbreitet ist ein Raster von 1 Zoll (25,4 mm) mit Löchern von 9/32 Zoll (etwa 7,1 mm) in 5,5 mm starken Platten oder mit Löchern von 3/16 Zoll (etwa 4,8 mm) in 3,2 mm starken Platten. Diese Maße stehen als Auswahl bereit; die Angaben stammen von einem Hersteller solcher Platten (Panel Processing). Messen Sie Ihre Lochwand trotzdem nach. Im Modus „Profi“ geben Sie Lochabstand, Lochdurchmesser und Plattenstärke selbst ein.
Die Stifte sind 0,4 mm dünner als das Loch und haben einen rautenförmigen Querschnitt. So lassen sie sich liegend ohne Stützmaterial drucken. Zum Einhängen setzen Sie den Haken schräg an, schieben den oberen Stift durch das Loch und klappen ihn dann nach unten.
Wie der Haken gedruckt wird
Einzelhaken, Doppelhaken und Lochwandhaken liegen auf der Seite. Jede Schicht ist dann das ganze Profil aus Platte, Arm und Lippe, und der Haken trägt in Richtung der Schichten. Die Gabel steht aufrecht, weil ihr Schlitz quer zur Seite liegt. Damit die Zinken ohne Stützen gedruckt werden können, ist ihre Unterseite bis zur Spitze 45° geneigt.
Die Schraubenlöcher liegen in beiden Lagen waagerecht und bekommen oben ein kleines Dach mit 45° Neigung. Unter dem Download zeigt der Generator an, ob Stützen nötig sind.
Schrauben und Montage
Die Schrauben sitzen in der Platte über dem Arm. Der Generator setzt die unterste Schraube so hoch, dass ein kleiner Schraubendreher über die Lippe hinweg an den Kopf kommt. Bei langen Haken prüft er zusätzlich den Griff. Ein Akkuschrauber passt bei den meisten Haken nicht, weil sein Bohrfutter an die Lippe stößt; die Tabelle unter der Vorschau zeigt das an. Die Schraubenlänge ergibt sich aus der Plattenstärke plus fünfmal dem Schraubendurchmesser.
Wie belastbar der Haken ist
Die angezeigte Traglast ist eine grobe Schätzung und keine Zusage. Gerechnet wird mit einer Last, die vorn am Arm direkt vor der Lippe hängt. Der Generator prüft den Arm mit der Schräge darunter und die Platte zwischen Arm und oberster Schraube. Für die Platte nimmt er an, dass der Haken um die Unterkante der Platte kippt und die Schrauben oben dagegenhalten, die obere stärker als die untere.
Die Festigkeit stammt wie beim Winkelhalter aus den Datenblättern von Prusament, mit einem Abschlag für Spannungen quer zu den Schichten und dem Sicherheitsfaktor 3. Auch hier zählt der gedruckte Aufbau aus Wänden, massiven Boden- und Deckelschichten und Füllung: Im Modus „Einfach“ rechnet der Generator mit 3 Wänden und 20 % Füllung, im Modus „Profi“ mit Ihren Werten. Für Schwankungen in Druckqualität und Schichthaftung setzt er 80 bis 100 % an; daraus ergibt sich die Spanne. Bei der Gabel wird die Platte quer zu den Schichten belastet, deshalb fällt die Schätzung dort niedriger aus. Für Lochwandhaken gibt der Generator keine Zahl an, weil die Last vor allem von der Lochwand abhängt.
Die Schätzung gilt für eine kurzzeitige Last bei Raumtemperatur. Nicht berechnet werden Schrauben, Dübel und die Wand. Ebenfalls nicht berechnet wird, dass Kunststoff unter Dauerlast mit der Zeit nachgibt und bei Wärme weicher wird. Unter der Traglast sehen Sie, bis zu welcher Temperatur das Material laut Datenblatt formstabil bleibt. Verwenden Sie den Haken nicht für sicherheitsrelevante Zwecke.
Häufige Fragen
Welches Material eignet sich für einen Haken?
Für Haken in Innenräumen reicht PLA. Es ist steif und lässt sich am einfachsten drucken. Wenn der Haken in der Sonne hängt oder warm wird, ist PETG die bessere Wahl. Für draußen nehmen Sie ASA. Für Haken, an denen dauerhaft etwas Schweres hängt, empfehlen wir PLA nicht, weil es unter Dauerlast langsam nachgibt.
Wie bekomme ich mehr Traglast?
Am meisten bringt eine größere Breite und im Modus „Profi“ eine dickere Platte. Ein kürzerer Haken trägt ebenfalls mehr, weil der Hebel kleiner wird. Prüfen Sie nach jeder Änderung die Schätzung unter der Vorschau.
Passt der Lochwandhaken auch in meine Lochwand aus Metall?
Nur wenn die Löcher rund sind. Viele Lochwände aus Metall haben quadratische Löcher, oft 10 × 10 mm in einem Raster von 38 mm; dafür ist dieser Haken nicht gedacht. Messen Sie Lochabstand und Lochdurchmesser und geben Sie beides im Modus „Profi“ ein.
Welche Druckeinstellungen sollte ich verwenden?
Im Modus „Einfach“ rechnet die Traglast-Schätzung mit 3 Wänden und 20 % Füllung. Im Modus „Profi“ stellen Sie unter „Material und Druck“ ein, was Sie im Slicer verwenden. Bei dünnen Platten besteht der Querschnitt dann fast nur aus Wänden. Mehr Wände bringen bei Haken mehr als mehr Füllung.
Kann ich meine Einstellungen speichern oder weitergeben?
Ja. Alle Einstellungen stehen in der Adresse der Seite. Kopieren Sie den Link mit dem Knopf „Link kopieren“ und speichern Sie ihn als Lesezeichen oder schicken Sie ihn weiter. Wer den Link öffnet, sieht genau Ihren Haken.
Der Generator läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre Maße werden nicht übertragen. Beim Herunterladen und beim Kopieren des Links zählt die Seite anonym mit, welcher Generator, welcher Modus, welches Material und welcher Schraubentyp genutzt wurden.
