Bedienung – hier im Browser
Die Nachbildung rechnet mit denselben Rezepten, Glasgrößen und Pumpzeiten wie die echte Firmware. Nur die Zeit läuft schneller, damit du nicht warten musst.
Gesamtmenge 200 ml
Zapfdauer – s
Drinks gezapft 0
Die fünf Stärkestufen
Das Mischverhältnis steht in Sechsteln im Quelltext (RECIPE[5][3]).
Stufe 3 ist der Standard – Stufe 5 bekommt im Display einen Totenkopf.
| Stufe | Sekt | Aperol | Wasser | Charakter |
|---|
Aufbau
Arduino Nano, ein I2C-Display, drei Pumpen über N-Kanal-MOSFETs.
| Pin | Funktion |
|---|---|
| A0 | Poti – Mittelabgriff, Enden an 5 V und GND |
| A4 / A5 | LCD 16×2 mit I2C-Backpack (PCF8574), SDA/SCL |
| D2 | Taster „Weiter/Menü" gegen GND, interner Pullup |
| D3 | Taster „Start" gegen GND, interner Pullup |
| D9 | MOSFET-Gate – Pumpe Wasser |
| D10 | MOSFET-Gate – Pumpe Sekt |
| D11 | MOSFET-Gate – Pumpe Aperol |
| D5 | Piezo-Summer (optional, ohne läuft alles stumm weiter) |
Über jede Pumpe gehört eine Freilaufdiode (z. B. 1N4007) antiparallel – sonst zerlegt die Induktionsspitze beim Abschalten den MOSFET. Dazu ein Gate-Vorwiderstand von etwa 220 Ω und ein Pulldown von rund 10 kΩ vom Gate nach GND, damit die Pumpen beim Booten sicher aus bleiben.
Was das Menü kann
Weiter-Taste 3 Sekunden halten öffnet das Hauptmenü.
Party-Runde
1–9 Gläser am Poti wählen, die Maschine zapft sie nacheinander. Zwischendurch Glas wechseln und Start drücken. Am Ende eine Fanfare.
Reinigung
Nacheinander für jede Pumpe: Flasche gegen Reinigungsflasche tauschen, Start drücken, 10 Sekunden spülen. Weiter lang bricht ab.
Manuell
Einzelne Pumpe von Hand laufen lassen – zum Vorfüllen der Schläuche. Die Pumpe läuft, solange Start gehalten wird.
Kalibrierung
Pumpe läuft exakt 10 s in einen Messbecher, gemessene Menge am Poti einstellen, speichern. Landet im EEPROM und übersteht Stromausfälle.
Statistik
Drink-Zähler aus dem EEPROM. Start 3 s halten setzt ihn zurück.
Bildschirmschoner
Nach 60 s Ruhe hüpft ein Glas übers Display. Jede Taste oder das Poti weckt die Maschine – ohne etwas auszulösen.
Zwei Dinge, die Arbeit gemacht haben
Warum kalibriert werden muss
Die Menge wird über die Pumpzeit gesteuert: Laufzeit = gewünschte Milliliter ÷ Flussrate. Voreingestellt sind 250 ml pro 10 s – das stimmt praktisch nie, weil Schlauchlänge, Höhe und Viskosität mitspielen. Deshalb einmal alle drei Pumpen durchs Kalibriermenü schicken, dann passen die Mengen.
Kein Rückwärtslauf mit einem MOSFET
Ein einzelner N-Kanal-MOSFET schaltet nur ein und aus – die Polarität an der Pumpe bleibt gleich, umdrehen lässt sie sich damit nicht. Für echtes Zurücksaugen bräuchte es je Pumpe eine H-Brücke (DRV8871 oder L298N). Als Ersatz macht die Firmware nach jedem Pumpvorgang 1,2 s Nachtropf-Pause, bevor die nächste Zutat kommt.
Nachbauen
Das Paket enthält den kommentierten Arduino-Sketch, die vollständige Anleitung mit Verkabelung und eine Kurzanleitung als PDF. Benötigt wird die Bibliothek „LiquidCrystal I2C" von Frank de Brabander.
Quellcode anfragenDownload auf Anfrage – kurz anmelden, ich schalte frei.